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Prozessdatenbank
Strucktur
Variablen in Strucktur
Variablen Direkt

In der Prozessdatenbank werden die Prozesswerte [Prozessvariablen] festgelegt, die aus der Steuerung für die Visualisierung und die Zusatzmodule [z.B. Alarm- oder Trend-Modul] benötigt werden.

Der Zugriff auf die Prozesswerte kann auf zweierlei Wegen erfolgen:

  • Definition einer Struktur und Festlegung von Variablen innerhalb dieser Struktur.
  • Definition von Variablen mit direktem Zugriff auf die Prozesswerte.
 

Struktur

Struktur

Strukturen stellen einen Speicherbereich in der Steuerung dar.
Durch verschiedene Parameter kann festgelegt werden, welcher Bereich mit welcher Größe wie häufig von der SPS in den PC übertragen werden soll.

Zusätzlich gibt es Strukturobjekte mit weiteren Kontrollmöglichkeiten, so dass z.B. die Struktur über eine Triggervariable angefordert werden kann (Abtaststruktur) oder die Struktur nur dann angefordert wird, wenn der Bediener ein bestimmtes Formular anwählt (Bildstruktur).

 

Variable in Struktur
Variable in Struktur

Damit die Prozesswerte, die sich in dem Speicherbereich einer Struktur befinden, in der Visualisierung verwendet werden können, muss dieser Speicherbereich mit Variablen belegt und benannt werden.

Dafür stehen die folgenden Datentypen zur Verfügung:

  • Digital: Zustände "0" und "1"
  • Wort: 16 Bit, Wertebereich -32768 ... +32767
  • Langwort: 32 Bit, Wertebereich -2 147 483 648 ... +2 147 483 647
  • Gleitkomma: 32 Bit, Wertebereich 10*exp(-37) ... 10*exp(+38)
  • BCD: Zeitgrößen
  • Text: ASCII-Texte
 

Variablen direkt
Variablen direkt

Sind die Prozesswerte in der Steuerung bereits symbolisch definiert (IEC1131, OPC-Server), kann dieser Objekttyp eingesetzt werden. Die Variable adressiert direkt diesen symbolischen Prozesswert.
Es stehen natürlich die oben genannten Datentypen zur Verfügung.