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Prozessdatenbank    

Treiber
Variablen
Alarme
Formeln + Bedingungen
Trends
Diverse

Prozessdatenbank

Die Prozessdatenbank ist die zentrale Datei des Projektes. Hier werden alle Objekte definiert, die eine Verbindung von Maschine und PC ermöglichen.

Die elementaren Typen sind dabei Treiber- und Variablenobjekte.
Variablen, Treiber, Formeln, Alarme oder Trends werden mit Hilfe übersichtlicher Dialoge definiert.

Die Elemente der Prozessdatenbank sind entsprechend ihren Funktionalitäten in Objektgruppen zusammengefasst.

In den Dialogfenstern werden die Parameter eingegeben.

 

 

Treiber

Treiber

Die Kommunikation zwischen einer Steuerung und dem PC wird durch sogenannte Treiberprogramme hergestellt. Über die Kommunikationsparameter der Treiber wird VisiWin®32 mitgeteilt, wie diese Kommunikation abläuft.

  • Standardtreiber: "normaler" Treiber, ohne besondere Eigenschaften
  • Bildtreiber: Treiber, der nur bei einem bestimmten Bild aktiviert wird
  • Multiplextreiber: bearbeitet die Daten in Abhängigkeit einer Variablen
  • Abtasttreiber: wird nur durch eine Triggervariable aktiviert
  • Rezepttreiber: Treiber, der mit dem Rezeptobjekt zusammen den Rezeptdatenaustausch steuert
  • Koppeltreiber: macht einen direkten Datenaustausch zwischen zwei Steuerungen möglich

     

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    Variablen
    externe Variablen

    Jeder Wert, den ein Treiber eingelesen hat, wird bei der Variablendefinition mit einem symbolischen Namen (z.B. "druck", "temp" oder "w1") und einem Datentyp versehen. Danach erfolgt jeder weitere Zugriff über diesen Namen und nicht über (manchmal schlecht zu handhabende) Hardware-Adressen.

  • Digital: Zustände "0" und "1"
  • Wort: 16 Bit, Wertebereich -32768 ... +32767
  • U-Wortvariable 16 Bit, Wertebereich 0... 65535
  • Langwort: 32 Bit, Wertebereich -2 147 483 648 ... +2 147 483 647
  • U-Langwort- variable 32 Bit, Wertebereich 0... 4294967295
  • Gleitkomma: 32 Bit, Wertebereich 10*exp(-37) ... 10*exp(+38)
  • BCD: Zeitgrößen
  • Text: ASCII-Texte
  • Koppelobjekt: Umkopieren von Variablen

     

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    Alarme

    Diese Objektgruppe enthält zwei verschiedene Alarmobjekte, mit denen die Bedingungen für Alarme festgelegt werden. So ist es z.B. möglich, ein bestimmtes Bit innerhalb einer Wortvariablen zu überwachen und gegebenenfalls damit einen Alarm auszulösen. Weiterhin ist natürlich auch die Überwachung eines Absolutwertes machbar. Dafür kann ein Gültigkeitsbereich definiert werden. Befindet sich der Variablenwert außerhalb dieses Bereiches, so wird ein Alarm ausgelöst.

     

  • Bit-Alarm: Alarmauslösung aufgrund eines geänderten Bits. Die Quelle kann dabei sowohl eine einzelne Digitalvariable, als auch ein bestimmtes Bit innerhalb einer Wortvariablen sein.
  • Wert-Alarm: Alarmauslösung, wenn der Wert einer Variablen außerhalb eines definierten Wertebereiches liegt.

     

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    Formeln +
    Bedingungen

    Formeln +  Bedingungen

    Die mathematischen und logischen Funktionen von VisiWin®32 bilden eine systemnahe Kontrollsprache für die Verarbeitung und logische Verknüpfung von Datenbankobjekten. Über diese Kontrollsprache lassen sich Ablaufketten, Berechnungen, sowie Steuer- und Regelfunktionen realisieren. Die Bearbeitung dieser Anweisungen erfolgt in jedem Systemzyklus. Für die Berechnungen und Umwandlungen stehen alle Grundrechenarten, sowie einige mathematische Funktionen zur Verfügung. Beim Bedingungs-Objekt sind zudem die gängigen logischen Operatoren, sowie vordefinierte Variablen und Funktionen verfügbar.

  • Formel: ... enthält mathematische Formeln und Funktionen
  • Bedingung: ... bedingte Programmabarbeitungen in der Form "if-then-else"
  • Sprungobjekt: ... überspringt eine bestimmte Anzahl nachfolgender Datenbankobjekte

     

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    Trends

    Trends

    Diese Gruppe enthält Objekte, mit denen sich beliebige Variablen über einen bestimmten Zeitraum aufzeichnen lassen. Je nach Definition werden mit diesem Objekt ereignis- oder zeitgesteuerte, kontinuierliche Aufzeichnung der Daten ermöglicht.

  • Trend (einfach): Für zeit- als auch ereignisgesteuerte Online-Trends.
  • Langzeittrend: Die Variablenwerte werden in einer Datei archiviert. Dieses Objekt ermöglicht die parallele Speicherung von bis zu acht Trends. Auch hier ist eine Auswahl zwischen zeit- oder ereignisgesteuerter Aufzeichnung möglich.
  • Trigger: Die Zustandsänderung einer Digitalvariablen startet oder stoppt die Aufzeichnung.

     

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    Diverse

    Diverse

    Rezeptobjekt:
    Mit dem Rezeptobjekt kann ein Datensatz von zusammengehörigen Prozessvariablen gebildet werden, die z. B. zur Parametrierung einer Maschine dienen. Dieser Datensatz kann in einer Datei abgelegt werden, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgerufen zu werden.